Zehngebote

JÜDISCHES RECHT

Forschungsstelle Marcus Cohn

Justitia
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Talmud

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Der Talmud

Das hier ist eine der bekannten Illustrationen, die jeder Traktat enthält. Der Talmud beginnt mit dem Traktat Benediktionen - Segnungen. Die erste Seite in der traditionellen hebräischen Schrift und mit der Übersetzung in die deutsche Sprache ist hier Davidstern zu sehen


Talmud

Talmud: Jüdisches Recht und seine Quellen

Der Talmud ist nicht in der Vergangenheit erstarrt, sondern lebt auch heute noch, wenn nicht als praktiziertes Recht, so mindestens als eine Quelle für Rechtsgedanken und Rechtslehre, die auch dem heutigen Juristen Ideen und Wege bei der Suche nach Lösungen aktueller Probleme zu liefern vermag. Dass der Talmud auch heute noch Juristen zum Studium anregen und sie zu lebhaften Diskussionen ermuntern kann, zeigt, dass er an vielen Universitäten in Israel und Amerika studiert wird

Frage: Warum sollte sich der Jurastudent von heute für die Grundlagen des jüdischen Rechts, für den Talmud, interessieren?

Die Welt des Talmud scheint weit entfernt und fremd zu sein. Wenn man jedoch in diese Welt eintaucht, fällt es auf, wie nahe uns die Menschen des Altertums stehen, wie oft ihre Probleme auch die unseren sind. Aber es ist sogar noch mehr als das: die ausführlichen und ausufernden Diskussionen, die manchmal spitzfindig erscheinen, fordern dazu auf, selbst Stellung zu beziehen und eigene Gedanken zu entwickeln. Wir fragen uns, was würden wir heute dazu sagen und wie würden wir entscheiden. Wenn Fragen von Unterprivilegierten (Frauen und Fremde) behandelt werden und die Gelehrten diesen Gruppen besonderen Schutz und besondere Fürsorge gewähren, so wird man nachdenklich. Wenn Fragen der Marktwirtschaft, der Konkurrenz, der ungerechtfertigten Bereicherung, der Weinvermischung u.ä.m. behandelt werden, so merken wir, dass das auch uns etwas angeht. Bei der Frage, ob der Tierschutz ‘Verfassungsrang’ hat, also in der Tora begründet ist, denkt man an ähnliche Diskussionen in Deutschland.

Frage: Warum sollte sich der Jurastudent von heute für die Grundlagen des jüdischen Rechts, für den Talmud, interessieren?

Erste Seite des Talmud

Abbildung der ersten Seite vom Talmud mit der Übersetzung von Goldschmidt von 1986.

Einführung

Diese kurze Einführung, mit leichtem Humor vorgetragen, erhebt nicht den Anspruch, eine gründliche Lektüre zu sein, sie soll lediglich eine Vorstellung, einen ersten Geschmack vermitteln...

Diskussionsfreudigkeit

Das jüdische Recht und der Talmud leben von der Diskussion.

Inhalt und Struktur

Der Talmud besteht aus der Mischna und ihrer Diskussion, der Gemara. Beide gemeinsam bilden den Talmud. Sie sind der Grundtext des Talmuds. Die Mischna (Wiederholung, Lehre) entstand...

Kleine Beiträge

Kleinere Beiträge von Gabriel Miller, die in verschiedenen Zeitschriften erschienen sind. Sie behandeln Themen und Ideen im Talmud, die einen aktuellen Bezug haben.

Talmud-Lektüre

Gabriel Miller hat einige Stellen aus dem Talmud überarbeitet und allgemein verständlich gemacht. Jeder dieser Beiträge hat seinen eigenen Überarbeitungscharakter, wobei unterschiedliche Wissensgrade und Vertrautheit mit dem Talmud vorausgesetzt werden.

Talmud-Workshop

Gemara zum Lernen und zum Lehren. Anhand von in wenigen Worten zusammengefassten und scheinbar nebenbei erzählten Anekdoten zum Thema Kränkung und Beleidigung, soll eine kritische Textanalyse vorgenommen und versucht werden, insbesondere den Unterschied zur Midrasch-Deutung herauszuarbeiten. Für die Lektüre des Talmud und zum Verständnis des Jüdischen Rechts ist dies wesentlich.

für Hebräischkundige der vollständige Text vom

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