1. Ausgabe, Dezember 2005

Shylock:  Das Judenbild in der Literatur
Ist Shylock ein Jude? Der Beitrag von Rabbiner
Dr. Arthur Cohn erschien 1907 erstmals im Druck.

 

In der Seminarsitzung am 6.12.2005 wurden anhand des Beitrags 'Einführung in den Talmud' Aspekte der Grundlage des jüdischen Rechts besprochen.

Wegen der klaren Analyse und gründlichen Recher- che erscheint er auch nach 100 Jahren aktuell und liest sich spannend wie ein Krimi...

"Ihr nennt mich einen ungläubigen Hund von Halsabschneider, speit auf meinen Kaftan. Soll ich mich bücken und in eines Sklaven Ton, wispernd, so sprechen: Schöner Herr, für diese Freundlichkeiten will ich Euch die und die Gelder leih'n”.

 

 

 

 

Es wurden Fragen gestellt:

Sind Notwehr und Notstand ausgeschlossen nach dem Grundsatz: „Du sollst dich töten lassen und nicht das Verbrechen begehen, da dein Blut nicht röter ist als das Blut des anderen“?  

Der Talmud ist eine Protokollsammlung der Dis- kussionen aus der Zeit von 200 bis ca. 500 n.Z. Wie wurde diese weitergegeben ohne unterzugehen?

Warum hat der jüdische Mann ein Recht auf Schei- dung, wenn seine Frau ihm keine Kinder gebären kann? Schließlich hat der Stamm- vater Abraham seine un- fruchtbare Frau auch nicht verlassen?

 

Einführung in den Talmud

Es gibt zahlreiche Einführungen in den Talmud. In der Regel sind es umfang- reiche Bücher, was einen nicht wundern darf, da es vermessen wäre, diesen Gegenstand in Kürze zu behandeln.

Der Vortrag von Oberrabbiner Chaim Eisenberg, humorvoll vorgetragen, ver- mittelt einen ersten Eindruck vom Talmud, der Grundlage und Hauptquelle des jüdischen Rechts.

 

 

 

 

Englische Texte über:  

Moderne Geschäftswelt und die Rechtsfortbildung in der Welt der Halacha. The following four doctrines: (1) a rabbinical court may declare property ownerless, (2) conditions agreed to regarding monetary matters are valid, (3) commercial custom is binding, and (4) the law of the secular government is religiously binding.

 

Englische Texte über:

Verbraucherschutz: Awareness of the need for strong consumer protection measures has been constantly increasing in the past two decades. Numerous organizations, both voluntary and government supported, claim to be the champions of the consumer, who has paid for goods or services offered in the marketplace.

 

 

 

Copyright: Halachic literature is rich in detailing the rights - and limitations - of an author to his original work. Not surprisingly, the People of the Book were constantly involved in determining what type of protection could be granted to an author or publisher.

 

Einwilligung eines Patienten über die Ausführung einer Operation oder medizinischen Behandlung nach Information über die Risiken. "Judaism requires a type of informed consent that while not identical to the secular concept, in some ways is actually more stringent than its secular counterpart."

 

http://www.juedisches-recht.de