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JÜDISCHES RECHT

Forschungsstelle Marcus Cohn

Justitia
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Rechtswörterbuch - Rabbiner Dr. Arthur Cohn

Rabbiner Dr. Arthur Cohn

Rabbi Cohn

1862 - 1926

Arthur (Ascher Michael) Cohn, geb. 1862 in Flatow, Westpreußen, gest. 1926 in Basel, war von 1885 bis 1926 Rabbiner der Basler jüdischen Gemeinde. In langjährigen Kämpfen gegen die Reformbestrebungen gelang es ihm, die orthodoxe Richtung der "Toratreuen" in der Gemeinde zu erhalten. Auf das religiöse Leben in der Schweiz nahm er durch Gründung von Vereinen maßgebenden Einfluss. Mit der jüdischen Geschichte ist sein Name verbunden durch sein Hervortreten beim 1. zionistischen Weltkongress 1897 in Basel, wo er Theodor Herzl unterstützte. Im Anschluss an den 10. Zionistenkongress in Basel 1911 erfolgte sein Aufruf an die Orthodoxie, der zur Gründung der orthodoxen Partei "Agudat Israel" führte. Diese Strebte unter andrem die Besiedlung des Heiligen Landes im Geiste der Tora an.

Die Reden und Aufsätze von Arthur Cohn erschienen in einem Sammelband (von Israels Lehre und Leben, Basel 1927). Aus dieser Veröffentlichung erscheinen hier einige Beiträge, die von allgemeinem Interesse und zeitlich und örtlich nicht gebunden sind.

Als erster Beitrag erschien die Auseinandersetzung mit dem Judenbild von Shakespeare

Shylock

danach folgte eine Beitrag zur jüdischen Kultur- und Literaturgeschichte

Raschi

weitere Beiträge werden folgen.