5. Ausgabe, März 2007


 

Die Aktualität des jüdischen Rechts

Über das Rauchen

Rauchen ein Segen?

Zunächst wurde das Rauchen in einem rein religiösen Bezug behandelt. Es wurde zum Beispiel die Frage aufgeworfen, ob man vor dem Rauchen einen Segensspruch sagen muss. Der gläubige Jude wird angehalten, bei fast jeder Gelegenheit im täglichen Leben einen Segen auszusprechen; so selbstverständlich vor dem Verzehr von Lebensmitteln und vor anderen Genussfreuden. Unter diesem Gesichtspunkt gab es Meinungen, die den Duft des Zigarettenrauchs als Genuss  betrach-teten, und so manch ein Rabbiner sprach sogar von einer Verdauungsförderung durch das Rauchen.

 

Bei Gefahr für Leib und Leben:

Immer dann, wenn es um die Gesundheit der Menschen geht, findet die Maxime des jüdischen Rechts Anwendung: „so hütet euch nun wohl“ (5. Mose 4, 16).

 

Maimonides:

„Es ist der Wille des HERRN, dass der Mensch nach Gesund-heit strebt und sich von krank-machenden Dingen fernhält.“ 


 
 
 

 

Rauchen an den Feiertagen:

Diejenigen, die trotz allem rauchen, verlassen sich auf -

„der HERR behütet die Naiven“ (Psalm 116, 6).

 

Chafez-Chajim:

"Der Mensch gehört doch seinem HERRN, und wenn er durch das Rauchen seine Kräfte mindert, wird er am Ende vor Gericht gestellt."

 


 


Der brennende Dornbusch


 

 
 
 

Oberrabbiner Israels, Rabb. Jona Metzger:

Das Rauchen ist nach dem Stand der Halacha, des jüdischem Rechts, als eine religiöse Übertretung zu betrachten und deshalb verboten.

zum vollständigen Beitrag

 

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"so hütet euch nun wohl"

 

sagt Moses zu den Kindern Israel.

 

Ist das eine Drohung oder ein guter Rat, auf das Leben und auf die Gesundheit zu achten?

 

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