Zehngebote

JÜDISCHES RECHT

Forschungsstelle Marcus Cohn

Justitia
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Anfänge - Raf Aschi

Wo beginnt das jüdische Recht?

Raf Aschi

Dreihundert Jahre lang wurde die Mischna des R. Jehuda von den Gelehrten in Palästina und in den noch bedeutenderen Rechtsschulen des jüdischen Volkes in Babylonien, erforscht, ausgelegt, diskutiert und kommentiert. Dieses angesammelte Wissen musste wiederum dokumentiert werden, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Mit der Radaktion dieses großen Werkes, der Gemara, begann Rav Aschi, der wegen seiner Fähigkeiten und seiner Größe mit R. Jehuda ha-Nassi verglichen wurde. Er starb im Jahr 427 n.d.Z.. Seine Nachfolger haben sein Werk Ende des 5. Jahrhunderts abgeschlossen. Die in Babylonien fertiggestellte Gemara und die von ihr behandelte Mischna bilden den Babylonischen Talmud, den Grundstein des jüdischen Rechts.
Mit diesem Abschluss fand eine Entwicklung ihr Ende, die für die Folgezeit das geistige und kulturelle Überleben des jüdischen Volkes ermöglichte.
Mehrere Gelehrte und Weise haben große Verdienste um das jüdische Recht erworben, einige haben sogar entscheidend den Verlauf der jüdischen Geschichte beeinflusst. Sie lebten in der Zeit vor R. Aschi wie auch nach ihm, sie können jedoch in diesem Rahmen nicht behandelt werden. Sich mit ihnen zu beschäftigen, bleibt der Neugierde und dem Interesse des Lesers vorbehalten.

..................Ein jüdischer Gelehrter.............


Raf Aschi