Zehngebote

JÜDISCHES RECHT

Forschungsstelle Marcus Cohn

Justitia
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Anfänge - Moses

Wo beginnt das jüdische Recht?

Mit dem mosaischen Recht?

"Mose empfing die Weisung vom Sinai und überlieferte sie dem Josua, Josua den Ältesten, die Ältesten den Propheten, die Propheten überlieferten sie den Männern der großen Versammlung." (Sprüche der Väter 1)

Der Name Mose steht für alle rechtlichen und ethischen Normen, die in dem 2., 3., 4. und 5. Buch Moses stehen. Gott hat Mose nicht nur die zehn Gebote in Stein gehauen übergeben, sondern auch die gesamte mündliche Überlieferung, die nicht minder wichtig ist, als die Tora selbst. Die mündliche Überlieferung ist im Talmud zusammengefasst.

Die Grundnorm des jüdischen Rechts ist die göttliche Weisung. Und diese kann nicht in Frage gestellt werden; sie wird vorausgesetzt. Erstaunlicherweise ist das jüdische Recht trotzdem nicht in alten Strukturen erstarrt, sondern hat sich immer mit der Zeit entwickelt und sich dieser angepasst. Gottes Weisung wurde immer wieder neu interpretiert.

Moses

Moses. Michelangelo 1513 - 1516


Zur mosaischen Revolution s. auch Stichworte und Großbild.